Der Kauf
Portal 2 wurde von Anfang an gut umworben, aber was ist dran an dem Spiel das ja so toll sein soll?
Ich besuchte einen großen MediaLaden und hatte ursprünglich vor mir Portal 2 zu kaufen, doch nur die reinste Verpackung und die Beschreibung konnten mich einfach nicht überzeugen und ich entschloss mich doch zu einem anderem Computerspiel zu greifen. Dieses nunja enttäuschte mich jedoch sehr und damit war klar, dass ich um einen zweiten Besuch im MediaLaden nicht herumkam. Diesesmal griff ich direkt zu Portal 2.
Warum erst beim zweiten Anlauf
Die Verpackung machte mir deutlich dass es sich bei Portal 2 um ein Knobelspiel handelt, was auf mich nicht sehr lockend wirkte. Ich stellte mir eine kleine Figur vor die Level für Level durch quadratische Räume springt und ein paar Kästen auf dafür bestimmt Flächen legen muss.
Trugschluss?
Doch Portal 2 zeigt mir bereits innerhalb der ersten 10 Minuten dass ich mich getäuscht haben muss. Man startet ohne zu wissen warum, wann und wo genau in einem kleinem Raum das einem Zimmerapartment ähnelt, macht wie von der unheimlichen Synthetischen Stimme angewiesen, ein paar Schritte und legt sich wieder in das Bett aus dem man sich gerade erst erhob.
Schon hier realisiert man den ersten MagicMoment, denn als man das zweite mal zu sich kommt wirkt alles zerfallen und die unheimliche Synthetikstimme teilt uns mit das wir so in etwa unendlich lange geschlafen haben.
Noch in diesem Raum lernen wir unsern neuen Kumpel und gelegentlichen Begleiter “Wheatley” kennen welcher immer und damit meine ich immer einen bösen aber doch sehr amüsanten Witz übrig hat.
Das Spiel
Im Spiel an sich geht es meist darum vom Eingang zum Ausgang zu gelangen. Dazu steht euch die “Portal Gun” zur Verfügung, mitwelcher ihr euch zwei Portale die miteinander verbunden sind schießen könnt. Da das an und für sich zu einfach und langweilig wäre könnt ihr die Portale nur an bestimmten Flächen anbringen und habt nicht nicht nur euch selber sondern auch Roboter, Laserstrahlen, Traktorstrahlen, Kisten und einige andere Gegenstände durch die Portale zu bringen. Außerdem gibt es drei verschiedene Gels, welche die Physik des Spiels ein wenig auffrischen. Das blaue Gel zum Beispiel lässt euch und andere Materien springen. Das rote dient zur Beschleunigung und das weise macht “Nicht-Portal-Flächen” zu “Portal-Flächen”.
Nutzt ihr alle diese Techniken und Objekte könnt ihr euch immer wieder schnell erfreuen ein Kniffliges Level gelöst zu haben. Wheatley begleitet euch und ruft euch immermal ein paar charmante Tipps zu. Eher weniger charmant hingegen ist GLaDOS, man kennt sie aus dem ersten Portal – Teil. Sie scheint die Erbauerin der ständigen Tests zu sein und euer Ziel ist klar: Mit Hilfe von Wheatley die “böse” GLaDOS zu besiegen und zu entkommen.
Von der Wendung des Ganzen möchte ich euch allerdings noch nicht zu viel erzählen.
Fazit
Portal 2 ist meiner Meinung nach wohl eines der besten Spiele überhaupt. Es überzeugt durch einen guten Mix aus ständigen MagicMoments, Humor und Sarkasmus. Der Spaßfaktor ist riesig und das Köpfchen wird auch kräftig angestrengt.
Portal 2 ist ein Ego-Shooter der mit einer einzigen Waffe auskommt die nichtmal jemanden verletzen kann. Allein diese Idee ist überragend. Wenn die Grafik auch nicht das Ultimum der heutigen Zeit wiederspiegelt und einige Kommentare auf Dauer etwas nervig sein könnten, aber das bügelt Portal2 mit seiner Story, den physikalischen Spielereien und dem Humor locker wieder weg.
Und wer im Spiel schon mehr mit Lachkrämpfen als mit den Rätseln zu kämpfen hatte, dem garantiere ich dass ihn das Ende auf den Boden hauen wird vor lachen.
Daten
| Entwickler | Valve |
| Publisher | Valve, Electronic Arts |
| Release | 21. April 2011 |
| Plattformen | PC, Xbox 360, PlayStation 3, Mac |







